Bindung vor Bildung

Friedrich Fröbel

Erziehung ist Beispiel & Liebe, sonst nichts. 

Liebe Freunde der Kindertagespflege,

Sie sind auf unserer Seite gelandet. Darüber freue ich mich sehr. Gerne nehme ich mir die Zeit, neuen Generationen von Eltern und PädagogInnen meine Gründungsgedanken von einst, gepaart mit weiteren Entwicklungen in der familienpolitischen Landschaft, gebündelt näher zu bringen. Meine Triebfeder Wigwam zu gründen, war und ist bis heute die Erkenntnis:

Es gibt einen 2. Bildungsweg. Einen 2. Bindungsweg gibt es nicht.   

Ich kam zu Wigwam wie die Mutter zum Kind: Die Gründung reifte in mir! 

Wigwam ist einst entstanden aus der eigenen Betroffenheit. Als Mutter war es mein Wunsch, in meinen Beruf wieder einzusteigen und mein Kind hervorragend versorgt zu wissen. Was ich dabei an Negativem erleben musste, ließ mir fortan keine Ruhe mehr. Ich wühlte zur damaligen Zeit in analogen Zeitungen, rief bei wildfremden BetreuerInnen an, ohne zu wissen, was mich und mein Kind dort erwartet. Ich fühlte mich allein gelassen mit all‘ den Fragen, die mich in Sachen Bindung und Bildungsqualität bewegten. Ich empfand kein gutes Bauchgefühl, war entnervt von Wartelisten, konfrontiert mit starren Öffnungszeiten, und ich konnte mir beileibe nicht vorstellen, mein Kind in Institutionen ohne enge Bezugsperson untergehen zu sehen. Jahre später gesellte sich die Erkenntnis hinzu, dass ich selten auf zufriedene Fachkräfte traf. Mir drängte sich die Frage auf, können Menschen, die selbst keinerlei Wertschätzung erfahren, eine solche überhaupt weitergeben? Was muss geschehen, damit hochmotivierte Menschen der Betreuungslandschaft erhalten bleiben. 

Meine umfangreichen Recherchen von damals bis heute ließen mich erkennen, was ich und andere Eltern eigentlich suchten. Wir wollten in liebevolle, authentische Beziehung treten zu den Menschen, denen wir unsere Kinder anvertrauten. 

Jahrzehnte nach der Gründung erkannte ich auch tiefere persönliche Zusammenhänge, die es wert waren, weitergegeben zu werden. Denn ich selbst hatte nicht das Glück, in eine Ursprungsfamilie hineingeboren zu werden. Aber es gab sie, die kontinuierlich liebevoll zugewandten, vertrauten Hände, die mich verlässlich begleiteten. Sie schufen ein Lebensfundament und damit unverzichtbare Ressourcen, die mich im Hier und Jetzt sicher durch mein Leben tragen.  

Nicht die Akteure sind schlecht, sondern das System, in dem sie alle gefangen sind. 

1993 stürzte ich mich in die Gründung von Wigwam mit dem Ziel, den einzig noch verbliebenen familiär orientierten Berufsstand "Kindertagespflege" ins Rampenlicht der Betreuungslandschaft zu rücken. Ein Berufsstand mit unfassbar großem Potential, der vernachlässigt und von Amtswegen ständig instrumentalisiert, ein nicht zu rechtfertigendes Lückenbüßerdasein fristet. Als Hauptübel von Un-Vereinbarkeit und mangelhafter Qualität entlarvte ich eine Flut von Systemfehlern, die weder Eltern noch Tagesmüttern Anreize boten, sich für den Erhalt und das Wohlergehen der jeweils anderen Seite auch nur ansatzweise zu interessieren. 

Zuallererst galt es, die vollkommen verschütteten Bedürfnisse beider Seiten wieder auszugraben und zu analysieren: Was fehlt den Parteien, um sich als Partner zu begreifen. Was wünschen sich Eltern wirklich für ihr Kind? Wie kann Vertrauen zur betreuenden Hand entwickelt werden? Woran mangelt es dem Berufsstand Kindertagespflege, und warum findet er seinen berechtigten Platz in der Betreuungslandschaft nicht. 

Was muss geschehen, damit "Familien wieder Familien" finden; bleibende Gemeinschaften zum Wohle aller entstehen, die in einer globalisierten und durchinstitutionalisierten Welt so dringend gebraucht werden.   

Ich begann mit meiner intensiven Suche auf Elternseite. 

Die Schieflage zwischen Erwartungshaltung und Eigenverantwortung.

In meinen Gesprächen mit Eltern stellte ich eine gewisse Systemergebenheit fest. Waren sie im Privatbereich auf das Wohlergehen ihres Kindes bis ins Detail bedacht, nahmen sie kommunale und private Betreuungsangebote als gottgegeben hin. Ziel all ihrer Bemühungen war einen Betreuungsplatz in einer Institution zu finden. Nur dort, so glaubten sie, könne man Verantwortung für das Wohlergehen eines Kindes blind voraussetzen. War ein solcher Platz nicht aufzutreiben, schauten sie sich nach ungeliebten Übergangslösungen um. Sie überließen ihre Kinder Betreuungspersonen, über die sie schlecht dachten, denen sie aus Gründen kein Vertrauen schenkten, um schnellstmöglich in überfüllte Einrichtungen zu stolpern, die weder mit Kindeswohl noch mit ihren Arbeitszeiten vereinbar waren. Mit ständig wechselnden Babysittern, Kinderfrauen, sogenannten Randzeiten-Tagesmüttern, die gleichermaßen nicht bei der Betreuungsstange bleiben konnten, hielten sie sich über Wasser. Dem innerfamiliären Stress, den all das für sie, ihr Kind und ihren Beruf bedeutete, sahen sie sich ohnmächtig gegenüber und waren sicher: 

Das ist der „Preis“ für meinen Wiedereinstieg.  

Gerald Hüther

Wir brauchen Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinauszuwachsen. 

Der Blick auf die Kindertagespflege ist von Amtswegen verstellt! 

Was, so fragte ich mich damals und auch heute, soll dabei herauskommen, wenn nicht Wertgeschätzte auf nicht Wertschätzende treffen, und die ganze Angelegenheit genauso und nicht anders "von oben" angelegt ist. 

Dass mit dieser Herangehensweise für die betreuende Kindertagespflege Zunft weder Wertschätzung noch Lebensgrundlage entstehen konnte, lag auf der Hand. Ich entwickelte infolge die Vision, dass die Institutionalisierung der gesamten frühen Kindheit aufgrund ihrer Schwächen in vielerlei Bereichen nicht das Ei des Kolumbus sein könne. Ich wusste und ich erlebte hautnah, dass qualitativ hochwertige Kinderbetreuung nur geboten werden kann, wenn alle Akteure zu jedem Zeitpunkt Erfüllung und Freude an ihrem Tun empfänden. Mit stetiger Überzeugungsarbeit gelang es mir zunächst an der Elternbasis sie davon zu überzeugen, dass sie die Hand nicht "schlagen" durften, die ihr Kind wohl behüten sollte. Fortan begannen sie in der Wigwam Obhut etwas zu bieten, um zu erhalten, was sie sich wünschten. Während dieser Bewusstseinsänderung auf Elternseite entdeckten sie sogar, dass sie nicht nur für die Zunft der Kindertagespflege als Berufsstand etwas taten, sondern sich selbst gerade ein Stück Gestaltungsfreiheit und Planungssicherheit in ihrem Leben zurückeroberten. Die Vorteile dieser Herangehensweise zahlten sich beidseits aus. Ein Geben und Nehmen ward geboren. Das Vertrauen und die Motivation beider Parteien wuchs unaufhörlich, und es wurde Zeit, meine Erkenntnisse und guten Erfahrungen zum Wohle aller in einen zunächst noch kleinen Verbund zu gießen. 

Die Wigwam-Familie, unter deren Dach sich alle vereinten, war geboren!

Ich will nicht wieder einsteigen – ich muss! 

Neue familienpolitische Herausforderungen ließen nicht lange auf sich warten. Die Gesellschaft veränderte sich. Der globalisierte Arbeitsmarkt riss Familien auseinander. Es folgten geburtenschwache Jahrgänge. Familien konnten von einem Einkommen nicht mehr leben. Vornehmlich Mütter riefen an und sagten: Ich will nicht wieder einsteigen - sie sagten: Ich muss. Schuldgefühle feierten fröhliche Urständ. Familienpolitik entdeckte Vereinbarkeit als Wirtschaftsfaktor, um dem demografischen Wandel entgegen zu wirken, Paare zum Gründen einer Familie zu motivieren, und die Wirtschaft am Brummen zu halten. Der Pisa-Schock rundete das Bild der Deutschen ab: Wir sterben schon wieder aus und verblöden dabei noch ;-). Eine Flut von Gesetzen sollte es richten.

Politisch Verantwortliche wollten schnell ernten, ohne das Feld zuvor bestellt zu haben. 

Der Rechtsanspruch ab dem 1. Lebensjahr wurde aus dem Boden gestampft.

Auf den 1. Blick kam der wie ein familienpolitischer Durchbruch daher, mutierte jedoch schnell zum Rohrkrepierer, da politisch Verantwortliche nun mal dazu neigen, die Rechnung ohne die Fachkraft aufzumachen. Die Sache endete in einer institutionell angelegten Massenbetreuung, da allein die Kommunen den schwarzen Finanzierungspeter gezogen hatten. Die eigentlichen Nutznießer von Vereinbarkeit, der Bund, die Sozialkassen sowie die Unternehmen wurden nicht mit in die Verantwortung genommen wurden. 

Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten, und sind bis heute ein Ärgernis für alle an Vereinbarkeit Beteiligten: 

Einrichtungen wurden und werden bis heute aufgebläht, ohne den Betreuungsschlüssel mit ausreichend Fachkräften zu berücksichtigen. Weder den steigenden Kinderzahlen, noch den Bindungsbedürfnissen der nun plötzlich viel kleineren Kinder wurde Rechnung getragen. Dass dies zu einem massiven Einbruch in der Betreuungsqualität führen musste, war keine Überraschung. Dass Fachkräfte sich unter solchen Voraussetzungen ebenfalls aus der Betreuungslandschaft verabschieden würden, hatten familienpolitisch Verantwortliche entweder nicht auf dem Schirm, oder es wurde eingepreist. Gleichzeitig bekamen Eltern die Möglichkeit, ihren gesetzlich garantierten "Anspruch" einzuklagen. Und das taten sie dann auch. Zu dieser Zeit im Jahr 2013 / 2014 ging ich noch davon aus, dass dieser Anspruch zu weniger Nachfrage bei Wigwam führen würde. Aber das Gegenteil war der Fall. Eltern, die auf Qualität Wert legten, besannen sich auf etwas, was ihnen Mutter Natur in die Wiege gelegt hat - ihre elterliche Intuition. Mehr und mehr kritische Eltern wandten sich an uns, weil sie beides wiederentdecken wollten: Ihren Wunsch nach guter Betreuung ihres Kindes, und das Recht, sich selbst beruflich einzubringen. 

Pädagogen & Erzieher warfen in Scharen das Handtuch.

Der Fachkräftemangel war und ist groß, und dennoch kamen und kommen politisch Verantwortliche bis heute nicht auf die Idee, dass Anreize, einen gesellschaftlich elementar wichtigen Berufsstand attraktiv zu gestalten, die einzige Lösung ist! Die Anforderungen an Erzieher stiegen unaufhörlich, die Kinderzahl auch. Der Rechtsanspruch führte dazu, dass Kindeswohl mit Vereinbarkeit nichts mehr am Hut hat. Jene, die in einem "Garten für Kinder" einmal berufliche Erfüllung gesucht hatten, kamen und kommen an den Rand ihrer Kräfte. 

Die von mir seit Wigwam-Gründung analysierte Schieflage, eine Seite zu "rekrutieren", um die andere Seite zu "befriedigen", nahm und nimmt bis heute ungeheuerliche Ausmaße an. Top Pädagogen warfen und werfen das Handtuch. Und wann immer wir diese ambitionierten Fachkräfte trafen, fingen wir sie in unserem Wigwam auf, um ihnen eine wertschätzende Perspektive im Berufstand der Kindertagespflege zu geben. Denn hier dürfen sie wieder ausleben, wofür sie dereinst in ihrer Ausbildung angetreten sind.

Die Mär von der Bildung ohne Bindung als gesellschaftliches Allheilmittel. 

Seit Frau von der Leyen im Jahr 2004 den Bildungshype von Geburt an als "Allheilmittel" für Vereinbarkeit angestoßen hat, spielen Bindung und Geborgenheit in der frühen Kindheit keinerlei Rolle mehr. Dabei sind Bindung und Bildung - übersetzt auf die Betreuungslandschaft = Kindeswohl und Vereinbarkeit - nur deswegen zum traurigen Widerspruch verkommen, weil sich alles und jedes von der Wiege bis zur Bahre institutionell leichter und kostengünstiger abhandeln lässt. Auf lange Sicht jedoch ist eine solche Herangehensweise nur von Verlusten gekennzeichnet. 

Dass dieser Glaube an die Institution auf Elternseite so fest verwurzelt ist, liegt wohl vor allem daran, dass die Mittelschicht ihren Wohlstand tatsächlich ihrer Bildung zu verdanken hat. Dabei vergisst sie zuweilen zweierlei: 1. Resilienz und Widerstandskraft im realen Leben zu erlangen, ist einer gesunden frühkindlichen Bindung zu verdanken, und für diese gibt es, auch beim späteren Therapeuten auf der Couch, keinen "zweiten Bindungsweg". 

In meinen Beratungen stelle ich fest, noch immer wünschen sich Eltern im Herzen ihren "Garten für Kinder" zurück, aber die Angst, ihr Kind könnte vom Bildungs- und Förderungszug abgehängt werden, lässt sie die miesesten Bedingungen in der klassischen Institution zuweilen immer noch bedingungslos hinnehmen. Und doch gelingt es uns täglich, Eltern darin zu bestärken, ihrer ureigenen Intuition wieder Vertrauen zu schenken und neue Wege in der Obhut Wigwams zu wagen. Bei unseren zufriedenen Fachkräften, unseren Tagesmüttern und Tagesvätern, finden Eltern das, was sie sich im Herzen wünschen - eine erweiterte Familie mit pädagogischem Hintergrund. Zeitgleich schaffen sie es zunehmend, sich von ihrem "schlechten Gewissen", den eigenen beruflichen Bedürfnissen nachgehen zu dürfen, zu verabschieden. Denn sie erleben in Wigwam Obhut, dass ein Loslassen des eigenen Kindes nichts mit "ab- oder weggeben in fremde Hände" zutun haben muss, sondern zugunsten einer Horizonterweiterung des Kindes und einer Familienerweiterung ihrer eigenen kleinen Gemeinschaft weichen darf. 

Unternehmen wurden über Jahre nicht warm mit uns. 

Freier Platz zu irgendeinem Kind, gegen Gebühr und das möglichst schnell, war lange der Grundtenor aller Personalverantwortlichen. Meist sollte es die klassische Betriebskita richten, teuer hochgezogen auf kalten Fluren und mit Beton gepflastertem Außenbereich, mit begrenzter Anzahl von Plätzen, standen und stehen Mitarbeitende am Ende doch vor mangelnder Betreuungsqualität und langen Wartelisten. Dass Mitarbeitende auch Eltern mit individuellen Bedürfnissen für ihr Kind sind, spielte lange Zeit in Chefetagen keine Rolle. Das Wigwam Netzwerk hat mit seinem Jahrzehntelangen und unermüdlich aufgebauten Erfahrungsschatz das Gegenteil 1000fach bewiesen. Heutzutage gibt es von anfragenden Unternehmen keine "Aufträge" und firmeninterne Vorgaben mehr. Vielmehr suchen und finden Personalverantwortliche im Wigwam die Lösungskompetenz und den Erfahrungsschatz, auf den sie bauen können. 

Wir bringen Bildung spielend ans Kind, weil Bindung unser Motor ist.

Alle Anstrengung hat sich gelohnt. Unsere Wigwam Eltern sind glücklich, denn sie haben in unseren Tagesmüttern und Tagesvätern echte Partner an ihrer Seite. Unsere ErzieherInnen und PädagogInnen sind glücklich im Berufsstand Kindertagespflege, denn sie erfüllen ihre Aufgaben am Kind wieder so, wie sie sich das einst beim Berufseinstieg erträumt hatten. Schuldgefühle haben im Wigwam selten eine Überlebenschance, weil viel Schöneres an ihre Stelle tritt. Täglich erleben unsere Eltern, dass sie ihr Kind nicht "abgeben", sondern den kindlichen Horizont erweitern, weil es in liebevoller Atmosphäre erleben darf, dass es neben der Institution und dem Mikrokosmos zu Hause noch andere Lebensweisen zu entdecken gibt. Alle Wigwam-Eltern verstehen mit der Zeit, dass das Loslassen eines Kindes beim Abnabeln im Kreissaal zwar schon begonnen hat, aber das muss nicht zwingend bedeuten, dass sie schlechte Betreuung als Preis für ihre berufliche Erfüllung hinnehmen müssen. Vielmehr erstreckt sich die Verantwortung von berufstätigen Eltern darauf, einerseits ihrem Kind vorzuleben, dass man sich nicht verbiegen sollte, um glücklich zu sein. Andererseits obliegt es der Verantwortung von Eltern, nur solche Betreuungsformen zu wählen, die das Wohl ihres Kindes mit Familie und Beruf wirklich vereinen. 

Fühlen sich Eltern in der Wahl ihrer Betreuung selbst wohl, spürt ein Kind, dass der Rahmen verantwortlich gesetzt wurde, in dem es sich entspannen darf. Wenn diese Komponenten zusammenkommen, gibt es weit und breit keinen Grund für Eltern ein schlechtes Gewissen zu haben. 

Alle Eltern und Fachkräfte, die sich uns anschließen, 

entdecken mit großer Freude, dass sie wertvoller Teil einer zutiefst menschlichen Idee sind, die es seit Gründung wert ist, gelebt und weitergetragen zu werden. Es gleicht einer Entdeckungsreise von Eltern und PädagogInnen, die sich im Wigwam finden und einander auf so vielen natürlichen, persönlichen und professionellen Ebenen bereichern.  

Ganz nebenbei füllt sich Wigwam seit Jahrzehnten mit geballter Erfahrung, die wir bündeln, bewahren, und die mit Geld in einer modernen Welt kaum aufzuwiegen ist.

Susanne Rowley:

Die digitale Welt lädt zum Klicken ein. Wir sprechen mit Ihnen persönlich.

Klasse statt Masse wünschen und leben wir. 

Weder Eltern noch PädagogInnen klicken sich im Wigwam durch ein anonymes Onlineportal. Für diese "altmodisch" anmutende Haltung nehmen wir bewusst in Kauf, dass Wigwam nie ein flächendeckendes Franchise-Modell wurde, obwohl die Nachfrage und damit die Versuchung, zu expandieren groß war. Die Erfahrungen aber zeigen allerorten in der Wirtschaftswelt: Wo Masse Raum greift, muss persönliche Ansprache und Verbundenheit weichen. Die persönliche Rundumbegleitung von Eltern und Tagesmüttern, -vätern kostet unglaublich viel Kraft; doch vom ersten Tag an bis heute ist Wigwam eine Herzensangelegenheit mit hohem Anspruch geblieben. 

Ich als Gründerin glaube bis heute daran, dass eine gut gemeinte Sache gelingen muss, weil Menschen, die davon profitieren, das spüren. 

Genau das ist gelungen. 

Frühe Bindung 

geboten in einem liebevollen familiären Umfeld, ist der Baustein für ein gesundes Leben. Wer Bindung und Urvertrauen nicht erfahren durfte, spürt diesen Verlust ein Leben lang. 

Im Wigwam stehen wir dafür, dieses Risiko zu keinem Zeitpunkt und für keinen vermeintlich daherkommenden Gegenwert einzugehen.  

Was kann die Zukunft von Wigwam einmal sein?

Das steht heute noch in den Wigwam Sternen. Eines jedoch ist sicher. Auch dann, wenn die Gründerin einmal in den Hintergrund des Geschehens tritt, wird Wigwam selbst auch nur "in gute Hände" zu überführen sein. 

Herzliche Grüße sendet allen Leserinnen und Lesern

Susanne Elisabeth Rowley mit Töchtern Marsha Maria & Laura-Amelie.

Wigwam 1994
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