Samstag, 22. August 2020

Autor: Susanne Rowley

Wie kriegt man die Elefanten Kita durchs Corona Nadelöhr?

Gar nicht. 

*the same procedure as every year* 

Liebe Wigwam - Freunde, 

es ist so ermüdend, immerzu Artikel und Interviews zu lesen, in denen das Unmögliche möglich geredet werden soll. Und das Mögliche bewusst keine Beachtung findet.

So verkommen Kitas zu Kinderverwahranstalten 

Aktuell all überall:

Wie kriegt man die Elefanten Kita durchs Corona Nadelöhr? 

Unsere Antwort: Gar nicht!

Fachleute sehen das offensichtlich anders. Geht nicht. Gibt’s nicht.

Diesem Interview mit Elke Alsago und Annett Hermann geht die Frage voraus: 

Nutzt die Politik die Corona Krise als Vorwand, um die Qualitätsstandards in der Kinder-Tagesbetreuung dauerhaft auszuhebeln?

Die Befragten bleiben die Antwort schuldig und beschränken sich, wie viele Fachleute und pol. Verantwortliche derzeit, auf die Problembeschreibung.

Zitat Elke Alsago: 

Wir befinden uns auf nicht absehbare Zeit in einer Ausnahmesituation. Wir müssen trotzdem versuchen, die Kitas mit aller Kraft so geöffnet zu halten (..) Und diese fragile Situation, die fernab ist von jeder Normalität, wird solange so bleiben, bis es einen Impfstoff gibt. 

Zitat Annett Hermann: 

(..) es geht auch um die Eltern, die ihrem Beruf nachgehen müssen und die, selbst falls sie das teilweise im Home Office können, dringend Entlastung brauchen. Umgekehrt müssen wir aber auch daran denken, was die Situation mit den Erzieherinnen macht, den Fachkräften in den Kitas.

Dann antworten wir auf die eigentliche Frage:

Um Qualitätsstandards auszuhebeln, brauchten politisch Verantwortliche die Corona Krise nicht. Das hat der 2013 blind aus dem Boden gestampfte Rechtsanspruch bereits erledigt. Aus dieser nun verschärften Krise gibt es solange keinen Weg, bis der Wille zur Umkehr da ist. Fachkräften muss es gut gehen. Nur dann bleiben sie der Betreuungslandschaft erhalten. So einfach ist das. Also müssen der uralten Diskussion in Sachen Wertschätzung endlich Taten folgen.

Die Corona Krise zeigt lediglich: Überall dort, wo Masse die Klasse ersetzte, poppen die unlösbaren Probleme auf. 

Jetzt wäre die Zeit gekommen, neue Wege zu gehen. Elefanten Kitas passen weder heute noch morgen durchs Corona Nadelöhr. 

Kleine familiäre Einheiten müssen nicht als „Cluster“ in der Kita Einrichtung künstlich kreiert werden, es gibt sie schon.

Kindertagespflege als erste Betreuungsform ist das Gebot der Stunde.

Ohnehin wandern hochqualifizierte Fachkräfte dorthin ab. 

Sie bietet alles, was Kleinstkinder, Eltern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf brauchen. Bindung und Bildung. Betreuung in Kleinstgruppen mit nicht wechselnden Bezugspersonen. Flexible Öffnungszeiten. Unterstützung und Begleitung der vereinsamten Kleinfamilie von heute, die seit der Globalisierung, bar jeden Familienanschlusses, nur noch der starren Institution gegenübersteht.

Was kann es besseres geben.

Nicht die Betreuungsformen sind schlecht, sondern das, was Politik von je her aus ihnen machte.

#Kindertagespflege #immer5e

Es grüßt Susanne Rowley 

WIGWAM 1994
Susanne Rowley
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