Andrea's Einblicke.

Andrea: 

Beruflich & Persönlich bin ich erst im Wigwam angekommen. 

Liebe Eltern, 

sicher möchten Sie gerne wissen, was sie in einem Wigwam Kinderstübchen erwartet. Gerne lasse ich Sie stellvertretend für viele unserer PädagogInnen über meine persönliche Betreuungsschulter schauen.  

Mein Kinderstübchen entstand vor mehr als einem Jahrzehnt in einem schönen Mainzer Reihenhaus. Viele Wigwam Eltern und Tageskinder durfte ich seither begleiten. Bis es soweit war, gestaltete sich mein beruflicher und persönlicher Werdegang sehr vielfältig. Aber erst im Wigwam habe ich meine berufliche Erfüllung gefunden, weil ich alle meine Fähigkeiten und Interessen gebündelt zum Einsatz bringen kann.  

Ein Studium der Sozialwissenschaften & Ethnologie bildete hierbei die Grundlage. In meiner Wigwam Zeit ließ ich mich zur Natur Pädagogin und aktuell auch zur Wildnis Pädagogin ausbilden. Von Herzen bin ich leidenschaftliche Yogalehrerin, Reitlehrerin und zertifizierte Gartenführerin. Diese Ausbildungen, meine Erfahrungen sowie weitere Hobbys verbinde ich im Wigwam mit den Zusatzqualifikationen der zertifizierten Fachkraft für Frühpädagogik und qualifizierten Tagesmutter. Neben meiner aktiven Kinderbetreuung leite ich die Wigwam Supervisionsgruppe im Bereich „Elternpartnerschaft“, um jungen pädagogischen NeuanwärterInnen den Schwenk weg aus der institutionellen Kita Betreuung hin zur eigenständigen Kindertagespflege zu erleichtern.  

Andrea:

Ein Kind auf seinem Weg zu begleiten, ist (m)ein Geschenk.

Wer berufliche Erfüllung sucht, muss eine Vision pflegen.

Ich schaute mich in vielen Bereichen um, bis ich endlich heraus fand, welche meiner Begabungen ich beruflich leben möchte. Ein nicht unwichtiger Aspekt für meine Umorientierung hin zur Wigwam Kindertagespflege ist die für mich notwendige Sinnhaftigkeit einer Tätigkeit und die Qualität ihrer Ausführung. So vieles, was unsere Wirtschaft samt Gesellschaft an Schaffenskraft aufbringt, dient toten Geräten und Sachen; die Arbeit an und mit Menschen hat nicht den Stellenwert, den sie verdient. Dabei sind dies die wahren Werte, die uns allen im Laufe unseres Lebens früher oder später bewusst werden. Ein Kind auf seinem Weg zum Großwerden zu begleiten, zu sehen, dass ich einen kleinen Beitrag zur frühen Werteentwicklung leisten kann, empfinde ich als Geschenk. Diesen hohen Maßstab kann ich nur im Wigwam leben! 

Andrea:

Man muss wissen, wer man ist, bevor man etwas weitergeben möchte. 

Ausbildung, Fähigkeiten & Hobbys treffen Traumberuf. 

Geboren wurde ich als älteste von 5 Geschwistern. Diese Rolle hat ein Gefühl von Verantwortung, aber auch das Gespür für Notwendigkeiten und das Bewusstsein von Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten in mir wachsen lassen. Im Umgang mit meinen Tageskindern begleitet mich diese innere Haltung. 

Warum ich Naturpädagogin wurde.

Ich lernte so ziemlich alles über die rheinhessische Fauna, Flora, Geologie, Traditionen, Kulturgeschichte und vieles mehr. Engagierte Dozenten führten mich an ökologisch sinnvolles Handeln, Verhalten und Entscheiden heran. Und so ist es mir nun ein leichtes, meinen Tageskindern nachhaltige Naturerfahrungen zu ermöglichen, gepaart mit ihrer Stellung als Mensch in der Natur. Indem wir die direkte Umgebung selbstständig erkunden und spielerisch erfahren, unterstütze ich die bereits vorhandene Neugierde und Spontanität der Kinder an allem was ihre Aufmerksamkeit erregt.

Wie kann das im U3 Bereich aussehen? 

Kleinkinder machen spannende Beobachtungen: 

das Spiel von Sonne und Wolken, glitzernde Regentropfen im Laub oder vom Wind aufgewirbelte Blätter. Mal rieselt der Sand durch die Finger und mal klebt er an der Hand. Durch die vielen unterschiedlichen Sinneseindrücke (Fühlen, Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Bewegung) entstehen Verknüpfungen im Gehirn der Kinder, die für ihre Entwicklung grundlegend sind. Wir sammeln Steine, Stöckchen, Rindenstücke, Sande, Blüten, Blätter u.v.m. Wir suchen Vogelnester in den Büschen und Bäumen; auch im Winter. Wir schauen gemeinsam wer zahlreiche Blüten anfliegt. Wir beobachten Feuerwanzen ohne ihnen körperlich zu schaden. Wir werfen Steinchen in Pfützen und schauen was passiert. Wir beobachten den Himmel. Wir lauschen den Geräuschen im Park, auf dem Spielplatz und in der Stadt. 

Ich lebe ihnen vor, wie im Kontakt mit dem Tier Achtung und Wertschätzung anderen Geschöpfen gegenüber entsteht, und dieser Wert auf uns in Form eines Selbstwertes, geprägt von Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft zurück fällt. Gleiches biete ich in Form musischer Fähigkeiten, dem Fotografieren, und dem Malen. 

Andrea:

Eltern sollen erfahren, welche Werte ihrem Kind aktiv vorgelebt werden.

Werte untermauern frühkindliche Förderung.

Ich bin sehr vielseitig interessiert, Kino, Lesen und Theaterbesuche befriedigen meinen Wunsch nach Wissen und Austausch.

Wenn ich mich nicht Kindern widme, dann genieße ich Kunst in allen denkbaren Formen. Ich besuche Ausstellungen, nutze meine Museumskarte, ziehe mich beim Malen zurück, fotografiere ausgiebig, was mir vor die Linse kommt. Fit halten mich das Wandern in der Region und meine Lust am Tanzen.Es ist mir wichtig, sozialpolitisch auf dem Laufenden zu sein, ich verfolge die Tagespresse, verzichte aber bewusst auf das Fernsehen. Das kreative Kochen bereitet mir große Freude. Durch Yoga bin ich in Kontakt mit Ayurveda gekommen, und seitdem genieße ich die Vielfalt der indischen Gewürze und das begleitende Heilwissen. Es geht auch sehr musikalisch zu in meinem Haus; besonders gerne höre ich Klassik, Jazz und Weltmusik. Nach meinen sonstigen Werten gefragt, gäbe es zu berichten, dass ich katholisch erzogen wurde, auch noch Mitglied der Kirche bin, obwohl ich mich nicht mit deren Politik einverstanden erkläre; dennoch glaube ich, dass Kindergärten, Hospize und viele Krankenhäuser ohne die Existenz der Kirche nicht überleben könnten. Deshalb bleibe ich dabei, um hier meinen Beitrag zu leisten.

Andrea:

In der sozialen Gemeinschaft lernen wir voneinander.   

Riskieren Sie einen Blick in mein Kinderstübchen.

Für mein schönes Kinderstübchen reserviere ich Erdgeschoss und Souterrain. Im Erdgeschoss wartet ein wunderschöner, lichtdurchfluteter Raum, der zum Spielen, Toben und Kuscheln einlädt. Eine kindgerecht ausgestattete Küche und Sanitärräume bieten meinen kleinen Gästen alles, was sie brauchen. Zum Schlafen finden meine Tageskinder einen phantastischen Raum in Form eines imaginären großen Zeltes, unter dem man behütet zur Ruhe kommen darf. 

Unser Alltag bildet & fördert Kleinstkinder auf spielerische Weise.

  • Zubereiten & Verzehren von Mahlzeiten bilden den Rahmen der Gemeinschaft.
  • Das Bewegen in freier Natur zu allen Jahreszeiten macht uns unerschrocken. 
  • Gemeinsame Spiele im Park stärken unsere Gemeinschaft. 
  • Puppen-Buggies durch den Park schieben, lässt uns einander nachahmen. 
  • Laufrädchen fahren, trainiert unsere Sinne & Ausdauer.  
  • Tiere besuchen und beobachten, gibt uns ein Gefühl für andere Geschöpfe.  
  • Spielerisches Entdecken & Benennen von Naturwundern, lässt uns aufhorchen. 
  • Wer findet die schönsten Rosen im Garten, lässt uns Geschmäcker unterscheiden. 
  • Das Sammeln von Blättern, Stöckchen, Kastanien u.v.m. lässt Kreatives entstehen. 
  • Beim Verkleiden schlüpfen wir in ungeahnte Rollen. „ROAR“ ich bin ein Tiger.
  • Beim Singen von Liedern schnuppern wir zeitgleich an unbekannten Instrumenten.
  • Das Tanzen zu Musik bei freier Bewegung bildet unser Körperbewusstsein.
  • Ruhe & Entspannung finden wir beim Geschichten erzählen und neu erfinden. 

Andrea:

Achtsamkeit ist die Grundhaltung für eine positive kindliche Entwicklung.  

Bindeglied zwischen Groß & Klein.

Ich empfinde mich als Bindeglied zwischen Groß und Klein, denn mir fällt immer etwas ein, woran Erwachsene und Kinder gleichermaßen Spaß haben. An Kindern liebe ich besonders die Offenheit, mit der sie fragen, die Spontanität im Umgang mit Sachen und die vorbehaltlose Experimentierfreude. Meine Tageskinder werden von mir dazu ermuntert, ihre eigenen Fähigkeiten und den Zusammenhalt in der Gruppe zu entdecken, sei es im Spiel oder bei kleinen Pflichten. Sich selbst an- und umzuziehen, oder nach dem Spiel gemeinsam aufzuräumen, gehört dazu. Wichtig ist, dass ich als der Erwachsene mithelfe und anleite. 

Die Vorbildfunktion ist ein wichtiges, weil glaubhaftes Erziehungsinstrument. Vor- und Erlebtes bleibt Kindern nachhaltig in Erinnerung. Bitte und Danke zu sagen, zu vermitteln, dass kein Lebewesen ob Mensch oder Tier körperlich angegangen werden darf, dass Ehrlichkeit und Gerechtigkeit nicht nur leere Worthülsen sind, muss ich zunächst einmal selbst verinnerlicht haben, wenn ich diese Botschaften an Kinder weitergeben möchte. Besonders am Herzen liegt mir dabei in unserer Zeit, die viel durch Stress, Zeitdruck und den Blick auf das, was getan werden „muss“, gekennzeichnet ist, die Achtsamkeit. Achtsamkeit ist die notwendige Grundlage für eine positive kindliche Entwicklung. Eine Haltung, in der wir den Blick auf unsere inneren Regungen und Bedürfnisse lenken, diese wahr- und ernst nehmen. 

Andrea:

Kindheit will ausgiebig genossen werden. Sie kehrt nie mehr zurück.  

Schlafen? Essen? Aktiv sein?

Ich unterbreite Angebote und erlebe, ob die Kinder Lust dazu haben. Meine Gastkinder sollen sich wohlfühlen und dürfen „Nein“ sagen. Nur so werden sie starke Persönlichkeiten. Wer also mittags nicht schlafen möchte oder Basteln heute einfach „doof“ findet, der darf sich auch anders beschäftigen. Ich lese gern Geschichten vor, und schnell geschieht es, dass wir im gemeinsamen Zusammenspiel Geschichten völlig neu erfinden. Das verbinde ich gerne mit Spaziergängen, bei denen ich mit den Allerkleinsten die Welt entdecke. Wir miauen dann wie die Katzenbabys oder bellen wie ein Hund, oder stellen uns vor, wie die Vögel fliegen zu können, wie die Bienen summen zu wollen, oder wie ein Pferd mal kräftig aufzustampfen – je nachdem wer uns gerade in Wald und Feld begegnet.

Alle Kinder wissen, meine Spiellaune kennt da wenig Grenzen. In all diesem Tun üben die Kinder spielerisch soziales Verhalten untereinander und sind gut vorbereitet auf ihre weiteren Entwicklungsstadien, in Kindergarten und Schule. Innerhalb aller hier geschilderten Aktionen gibt es wiederkehrende Rituale, damit Kinder sich auf den Tag und bestimmte Abläufe einstellen können. 

Andrea:

Wer bin ich. Was kann ich. Alle Wigwam PädagogInnen wissen, was sie Kindern vermitteln. 

Ohne Erziehungsziel kein -stil. 

Werte, die in meiner Betreuung stetig mitschwingen:

  • Entwicklung der Kinder zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten.
  • Selbstvertrauen stärken und zu Entscheidungsfreudigkeit und Selbstbestimmtheit ermutigen.
  • Kindern ermöglichen, im Zusammenleben vielfältige soziale Kontakte zu knüpfen.
  • Lernen mit Regeln umzugehen, Konflikte auszuhalten und zu bewältigen.
  • Spielerisch Grob- und Feinmotorik ausbauen.  
  • Eine gesunde Sprachentwicklung aktiv unterstützen.
  • Vertrauen in die eigene Intuition und das Handeln entwickeln.
  • Was kann ich. Wer bin ich. Eine realistische Selbstwahrnehmung üben.  
  • Neugierde und Freude am Leben wecken und erhalten. 
  • Mit allen Sinnen sein Umfeld erleben & schätzen lernen. 
  • Ein gutes Körpergefühl und damit Sicherheit in der Bewegung erlangen. 

Andrea:

Ich erkläre Kindern, was geht, statt immer das zu erwähnen, was vielleicht gerade nicht geht. 

Erziehung bedeutet Be-ziehung.

Der Alltag von Kindern sollte nicht durch einen Berg an Regeln und Vorschriften eingeschränkt sein. Kinder brauchen Freiraum, um sich zu entfalten. Sie dürfen Fehler machen, um sich selbst zu erfahren. Im Umgang mit Kindern verhalte ich mich liebevoll, konsequent, aber locker genug, um nichts persönlich zu nehmen. Mir ist ein freundlicher und wertschätzender Umgang mit Kindern und Erwachsenen wichtig, und oft liegt der Fehlerteufel im Detail der Sprache; ich erkläre also Kindern lieber, was denn alles so geht, statt immer nur zu erwähnen, was vielleicht gerade nicht geht. 

Dennoch empfinde ich es als wichtig, dass Kinder durch Regeln spüren, dass sie in einem sozialen Kontext mit anderen Menschen leben und fast nichts von dem, was sie tun, ohne Auswirkungen auf andere Menschen bleibt. Ebenso dürfen sie auch umgekehrt ihre eigenen Grenzen erspüren, wahren und durchsetzen. Regeln geben Orientierung, Sicherheit und Geborgenheit; deshalb gebe ich meinen Tageskindern einen verlässlichen Rahmen vor. Es gibt bei mir einen festen Tagesablauf, geregelte Essens- und Ruhezeiten, Zeiten für Wasch- und Wickelspiele. Gerade kleine Kinder empfinden ein großes Maß an Sicherheit durch sich wiederholende Abläufe und Rituale. Durch diese Klarheit fühlen sich Kinder vertraut und beginnen mit der Zeit, selbst nach Gewohntem zu streben. Feste Rituale helfen, den bunten Alltag zu verarbeiten und abends zur Ruhe zu kommen. 

Ich achte darauf, dass Regeln nicht starr und unabänderlich sind, wenn es erkennbar Zeit ist, nach anderen Lösungen zu suchen. Ich überlege im Vorhinein genau, ob ein Verbot für Kinder Sinn macht, und ich es auch umsetzen kann. Natürlich gibt es Ausnahmen, die im Alter und den Fähigkeiten eines Kindes begründet sein können, oder wenn die Situation es erfordert.

Ich vermittle Kindern Offenheit für Verantwortungsbewusstsein für sich und andere, Respekt gegenüber den Wünschen und Plänen anderer und vor allem an Spaß und Neugierde am Leben. Letzteres wird im ganzen Leben von Kindern bis ins Erwachsenenalter hinein eine Aufgabe bleiben, von daher ist es wichtig, hier früh einen Grundstein zu legen. 

Andrea:

Zeit ist der Schlüssel, um kindliches Vertrauen aufzubauen. 

Meine Tageskinder in der Eingewöhnung.

Die Eingewöhnungsphase ist ein anspruchsvoller Schritt, nicht nur für ein Kind, sondern auch für Eltern und PädagogInnen. Für das Kind beginnt ein neuer Lebensabschnitt in einer unbekannten Umgebung, mit neuen Gesichtern und vielen fremden Eindrücken. Zeit, Geduld und Zuwendung sind der Schlüssel zum Erfolg. Damit sich ein Kind nicht allein gelassen fühlt, gestalten wir die Eingewöhnung langsam, behutsam. Je nach sichtbarem Fortschritt steigern wir die Zeiten, in denen sich Eltern aus dem Blickfeld des Kindes zurückziehen und nach und nach Verantwortung an mich abgeben. Weil jedes Kind anders ist, biete ich kein Patentrezept für eine problemlose Eingewöhnung, sondern ein individuelles Herantasten und gute Erfahrungswerte.

Auch Eltern fällt dieser Prozess nicht leicht. Sie lernen ebenso behutsam, ihr Kind einem anfänglich noch fremden Menschen anzuvertrauen. Das erste Abschiednehmen erfordert elterliche Kraft und Überwindung von Selbstzweifeln, ob sie das Richtige tun. Es ist meine Aufgabe, den Fokus auf den Gewinn für Eltern und Kind zu lenken.Ich rate also allen Eltern, sich und ihrem Kind ausreichend Zeit zu geben, diesen Schritt zu gehen. Die Basis ist wachsendes Vertrauen, von daher achte ich darauf, dass Eltern sich nicht wegschleichen, sondern offen von ihrem Kind verabschieden; nur so lernt es, dass Eltern ihr Versprechen halten und wiederkommen. 

Andrea:

Eltern sind der "Experte" für ihr Kind. 

Ohne Eltern geht es nicht.

Ein gutes Verhältnis zu Eltern ist der wichtigste Eckpfeiler meiner Betreuung.

Vertrauen steht an erster Stelle. Deshalb ist es unbedingt erwünscht, Kritik zu üben und Probleme zeitnah anzusprechen. Nur wenn Unwohlsein geäußert wird, kann kommenden Missverständnissen begegnet werden. 

Meine Aufgabe besteht dann darin, für beide Seiten einen ehrlichen Weg zu finden, das gute Gefühl wiederherzustellen. Nur wenn Tageskinder spüren, dass Eltern und Pädagogin sich gut verstehen, fühlen sie sich wohl und geborgen. Ich verstehe die Zusammenarbeit mit Eltern als Erziehungspartnerschaft, d.h. eine vertrauensvolle Beziehung zu schaffen, in deren Mittelpunkt die Zusammenarbeit bei der Förderung der kindlichen Entwicklung und die Sicherstellung des Wohls des Kindes stehen. Eltern sind der Experte für ihr Kind. Meine Rolle ist die ergänzende Unterstützung in den Bereichen Betreuung und Erziehung. Jedes Tageskind muss sich in 2 Familien zurechtfinden und benötigt dabei Unterstützung. 

Um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufzubauen, bedarf es grundsätzlich der Offenheit und des Einhaltens von verbindlichen Absprachen. Gute Einstiegsinformationen zum Kind erleichtern es mir, die neue Familie richtig einzuschätzen. Über Veränderungen, die das Kind betreffen, muss eine Pädagogin stets auf dem Laufenden gehalten werden. Erziehungsvorstellungen sollten weitest möglich abgeglichen werden, so dass man in wesentlichen Punkten an einem Strang ziehen kann. Eltern sollten sich auch mit dem „loslassen“ in gewisser Weise beschäftigt haben, damit Ihr Kind auch andere Umgangs- und Lebensformen kennen lernen darf, als zu Hause üblich. 

Andrea:

Kochen ist mehr als Nahrungsaufnahme. Es ist ein Gemeinschaftswerk.

Was die eigenen Hände zubereitet haben, schmeckt doppelt gut.

Kinder bereiten je nach Können Mahlzeiten mit mir gemeinsam zu. Weintrauben pflücken, Äpfel waschen oder Gurken schälen; für jedes Kind findet sich eine passende Aufgabe. Zusammen decken wir den Tisch und verköstigen unser Gemeinschaftswerk. Kein Kind wird zum Essen gezwungen; es ist ganz natürlich, auch mal keinen Hunger zu haben, oder ein Gericht nicht zu mögen. Wir essen gemeinsam am Tisch und achten unsere Mahlzeit; heißt, wir spielen nicht damit und auch nicht währenddessen.

Bei mir kommt alles frisch auf den Tisch, was Kinder gerne mögen und allen schmeckt. Mein Bestreben ist, ein gesundes Mittelmaß zwischen Kinderwünschen und gesunder Ernährung zu finden. Ich lege großen Wert darauf, ausgewogen zu kochen. Als kleine Zwischenmahlzeit biete ich Obst, Müsli und Rohkost zum Knabbern, spannend angerichtet. Im Sommer zaubere ich erfrischenden Obst Quark. Süßigkeiten werden ersetzt durch Trockenobst wie z. B. Rosinen oder Bananen Chips. Bei Getränken halten wir uns an Wasser und ungesüßte Tees. 

Andrea:

Spielmaterialien hauchen der Konzeption Leben ein. 

Ausstattung die Kinderherzen höher schlagen lässt.

In allen Wigwam Kinderstübchen finden Sie - je nach Wertehaltung und Themenschwerpunkt - alles, was Kinderherzen höher schlagen lässt und hilft, der jeweiligen Grundkonzeption Nachdruck zu verleihen. Meine Grundausstattung des Spielmaterials bis hin zum Mobiliar wächst, gedeiht je nach Altersstufe und verändert sich ggf. mit meinen Zusatzausbildungen. Das können Bälle verschiedener Art sein, klingelnde Rasseln, selbst gebasteltes Musik-Spielzeug, Stofftiere, Bauklötze aus Holz, Form- und Steckspiele, Natur Materialien zum Experimentieren, Verkleidungskisten für Rollenspiele, und natürlich ein Fuhrpark.               

Liebe Eltern. Das war mein Versuch, Ihnen einen Einblick in eine Wigwam Kindertagespflege zu geben. Wie ging es Ihnen beim Lesen? 

Es grüßt alle Leserinnen und Leser von Herzen

Ihre Andrea

WIGWAM 1994
Susanne Elizabeth Rowley
Kapitän-Lorenz-Ufer 20
55583 Bad Kreuznach

Anerkannte Bildungseinrichtung

Phone: 06708.660636
E-Mail: info_at_wigwam.de

Eltern Beratungszeitraum Mo.- Do. 9-15 Uhr
Während Terminen auf Rückrufbasis
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 8-18 Uhr

Wigwam Vertragspartner

Universitätsmedizin Mainz
BioNTech SE Mainz
Südwestrundfunk Mainz
ARD Online