Hoffmann's Gedanken zum gelungenen Wiedereinstieg

Pia & Frederik Hoffmann mit Max:
Als unser Max im Jahr 2016...

...das Licht der Welt erblickte, stellten wir zunächst fest, dass unser Zuhause auf wunderbare Weise mit neuem Leben erfüllt war..

Da viele unserer Freunde schon Kinder hatten, wussten wir, dass man sich mit dem Thema Kinderbetreuung & Vereinbarkeit frühzeitig auseinandersetzen sollte. Also meldeten wir Max bei einigen städtischen Kindertagesstätten an; aber irgendwie beschlich uns von Anfang an ein komisches Gefühl. Uns störte dabei nicht die Vorstellung Max 'abgeben' zu müssen, sondern eher, dass Max mit knapp einem Jahr höchstwahrscheinlich noch nicht viel reden und vielleicht auch noch nicht laufen können würde; und wir mochten den Gedanken nicht, Max in einer größeren Gruppe mit zunächst fremden Kindern und mit nur ein oder zwei Betreuungspersonen zu lassen. Zudem schienen die Betreuungszeiten in den öffentlichen Kitas nicht wirklich mit unseren Arbeitszeiten vereinbar zu sein.   

Irgendwann unterhielt ich, Pia, mich mit unserer Nachbarin über das Thema Kinderbetreuung. Ihr Sohn war bei einer Wigwam-Tagesmutter, und sie berichtete so positiv davon, dass mir dieses Gespräch nicht mehr aus dem Kopf ging. Ich und Frederik dachten, so stellen wir uns auch eine Kinderbetreuung für Max vor! Wir nahmen Kontakt auf, und die darauf folgenden Gespräche mit Frau Rowley bestärkten uns darin, den Weg des Wiedereinstiegs mit Wigwam zu gehen. 

Wir sind beide Ärzte in einer Klinik und lieben unseren Beruf. Nach gemeinsamer Elternzeit und einem Familienurlaub war es dann soweit. Ab dem Sommer wollte ich, Pia, mit Minimum 50% wieder einsteigen. Darauf meine Facharztweiterbildung voranbringen freute ich mich einerseits sehr. Andererseits spürte ich innerlich auch, dass Arbeit an sich nun einen vollkommen anderen Stellenwert für mich einnahm. Das Wichtigste war und ist, dass es Max und uns als Familie gut geht! Mit diesem Ansinnen nahmen wir die Wigwam-Beratung in Anspruch und wurden nicht enttäuscht. 

Einerseits war uns wichtig, unseren Wiedereinstieg selbstbestimmt zu planen, und andererseits mochten wir für Max in Sachen Kindeswohl keine Kompromisse eingehen. Für Max wünschten wir uns eine liebevolle Betreuungsperson, die auf ihn eingeht, ihn unterstützt und seinen Bedürfnissen entsprechend individuell fördert. Eine Pädagogin, die uns in der Zeit, in der wir als Eltern nicht für Max da sein können, nicht ersetzt, aber uns liebevoll ergänzt. Wir wünschten uns, mit unserer zukünftigen Betreuungsfamilie einen gemeinsamen Weg gehen zu können und dabei in die gleiche Richtung zu schauen. Wir waren auch bereit dafür, ein solches Verhältnis wachsen zu lassen und ggfs. gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden. Wir waren uns sicher, dass es für Max toll und wichtig sein würde, neue Eindrücke mit seiner Tagesmutter/ seinem Tagesvater und neuen Freundinnen und Freunden sammeln zu dürfen!  

Max ist ein Sonnenschein und war von Minute 1 seines Lebens, als er uns mit großen, wachen Augen anschaute, an seiner Umwelt interessiert. Ihn lachen zu sehen und zu hören, ist für uns eines der schönsten Geschenke! Auch 'erzählen' konnte er früh schon richtig gut. Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen war sein Vogelmobile zu betrachten (die Begeisterung hierfür ebbt nicht ab - aber das Repertoire hat sich doch erheblich erweitert). Max hielt uns früh schon ganz schön auf Trab, er drehte sich und erkundete seine Umgebung mit großer Freude, aß mit Vorliebe Brei, was ab und an in einer Breischlacht ausartete ;-). Abends war er oft noch lange wach, und wir arbeiteten stetig daran, dass er vielleicht doch mal als erster ins Bett will ;-). Natürlich gab es aber auch mal anstrengende Tage oder eine weitere tränenreiche Autofahrt (eines der wenigen Umstände, die er lange nicht mochte.)  

Max mit einem guten Gefühl in eine Tagesfamilie zu geben, der wir all' unsere ersten Erlebnisse, unsere Wünsche, Anregungen und Sorgen uneingeschränkt schildern dürfen, die für uns ein echter Partner auf der Basis von Geben und Nehmen werden könnte, war unsere Hoffnung und unser Anliegen. Umgekehrt wussten wir aber auch, dass wir bereit sein wollten, Vertrauen zu schenken, um all' das auch möglich zu machen. 

Bevor uns dies alles gelungen ist, profitierten wir sehr von der individuellen Vorberatung, die uns verstehen half, wie wir das Thema Elternpartnerschaft gelingend angehen. 

Bis heute ist es zwischen uns und unserer Tagesmutter Mevlüde eine Selbstverständlichkeit, dass wir zuverlässig, offen für Anregungen und auch Kritik sind. 

Wir freuen uns, diese Erfahrung für uns und unser Kind machen zu dürfen! 

Viele Grüße von Max, Pia und Frederik Hoffmann

WIGWAM 1994
Susanne Rowley
Kapitän-Lorenz-Ufer 20
55583 Bad Kreuznach

Anerkannte Bildungseinrichtung

Phone: 06708 – 660636
E-Mail: info_at_wigwam.de

Kindertagespflegeberatung
Mo-Do: 9-16 Uhr
bei Terminen auf Rückrufbasis

Wigwam Vertragspartner:

SWR Mainz & ARD Online
BioNTech AG
Volksbanken Rhein Nahe Hunsrück

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